Milliardär Hopp lobt Stani

Manchmal fühlen sich Unentschieden an wie Niederlagen: Am Wochenende gab es aus Hamburger Sicht leider gleich zwei dieser Unentschieden: St. Pauli und der HSV sind auf dem besten Wege ihre Saisonziele zu verspielen.

Die Situation des FC St. Pauli hat sich am Wochenende nicht gerade verbessert: Der Punktgewinn in Wolfsburg hilft den Kiezkickern nicht aus dem Tabellenkeller. Ausgerechnet jetzt, da sich der Klub ganz auf den Abstiegskampf konzentrieren muss, führt Trainer Holger Stanislawski Vertragsverhandlungen mit 1899 Hoffenheim.

Im Mopo-Interview erklärte Stani:„Ich bin gedanklich (…) noch voll hier. Die Jungs machen sich auch keinen Kopf über diese Sache.“  Zumindest einige Fans melden daran aber Zweifel an. Der Ärger richtet sich vor allem gegen Hoffenheim, deren Mäzen Dietmar Hopp in höchsten Tönen über Stanislawski spricht: „Er hat auf St. Pauli aus wenig Mitteln viel gemacht. Ich sage nicht, dass wir wenig Mittel haben, aber ich denke, dass er aus dem, was wir haben, das Optimale herausholt. Er kann Begeisterung entfachen und Motivation rüberbringen“, zitiert die Mopo den Hoffenheimer.

In den Ohren der St.Pauli-Fans ist das natürlich schwer zu ertagen. Im St. Pauli-Forum und in der Kommentarleiste der Mopo kritisieren einige Nutzer aber auch Holger Stanislawski. Zu jeder Verhandlung gehören schließlich zwei: „In so einer Zeit (Abstiegskampf) aberVertagsgespräche zu führen, finde ich daneben und nicht wirklich kraftlos“, kritisiert Nutzer „Hammer Barbe-Q“. Ob die Verhandlungsrunden mit Hoffenheim Stanislawski wertvolle Kraft und Zeit rauben, die er eigentlich für „seine Jungs“ aufwenden sollte, darüber diskutieren auch die Mopo.de-Leser in den Kommentaren.

Ähnlich wie beim FC St. Pauli, grämt man sich beim HSV wegen des Unentschiedens gegen Hannover. Die spannendste Frage in Stellingen ist nun nicht mehr, ob es der HSV in die Europaleague schafft – denn dieser Zug ist abgefahren. Nein, spannend ist jetzt nur noch, wie der Verein den notwendigen Umbruch bis zur nächsten Saison vollzieht. Fakt ist: Der HSV wird sparen müssen. Das erklärte auch Vorstand Joachim Hilke noch einmal. Superstars wie Ruud van Nistelrooy wird es beim HSV in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Da passt es ins Bild, dass sich der Stürmer gegen Hannover 96 verletzte und bis zum Saisonende ausfällt. Es war wohl sein letztes Spiel im HSV-Trikot. Der neue Trainer, ob er nun Michael Oenning  oder Stale Solbakken heißen wird (NDR berichtet), wird zuküfitg mit günstigeren Spielern eine stärkere Truppe formen müssen.

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