Derbys für St. Pauli und HSV

 Norddeutsche Derbys: Gegen den VfL Wolfsburg und Hannover 96 geht es heute für St. Pauli und den HSV fast schon um alles oder nichts. Die HSV Handballer bereiten sich derweil auf das Topspiel am Mittwoch gegen Kiel vor.

Der FC St. Pauli will im direkten Abstiegsduell gegen den VfL Wolfsburg (Sonnabend, 15.30 Uhr) endlich wieder punkten. Nach sieben Niederlagen in Folge wird das auch höchste Zeit. 

Entscheidend wird dabei sein, wie die Mannschaft die Bekanntgabe des Abgangs von Trainer Holger Stanislawski zum Saisonende verarbeitet. Buttje  Rosenfeld hat für die Mopo das Abschluss-Training beobachtet und sah „von Niedergeschlagenheit keine Spur“. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel, aufgezeichnet von Hamburg1, erklärte Kapitän Fabio Morena allerdings, dass für Verarbeitung noch keine Zeit war.

Die Fans hoffen derweil, der angekündigte Abgang von Stani könnte sogar noch einmal ungeahnte Kräfte freisetzen. Denn die Spieler wollen ihren Trainer am Saisonende nicht traurig verabschieden, sondern noch ein letztes Mal mit ihm feiern – und zwar den Klassenerhalt.

Die Entscheidung des DFB das „Geisterspiel“ gegen Bremen abzusagen und durch ein „halbes Geisterspiel“ (NDR) Anfang der kommenden Saison zu ersetzen, kommentiert Faboulous St. Pauli.

Für den Hamburger SV geht es zur gleichen Zeit gegen Hannover 96 darum, die verbliebene Minimalchance zu wahren, am Saisonende mindestens Platz 5 zu erreichen. Dieser berechtigt in der nächsten Saison zum Start in der Europaleague. Letzte Fakten zum Spiel hat Dieter Matz, der die Hoffnung auf den internationalen Wettbewerb noch nicht aufgegeben hat. Co-Trainer Rodolfo Cardoso kündigte eine offensive Grundausrichtung an. Was die Trainerdebatte und Finanzlage angeht, stellte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel ausgerechnet ein Nachwuchsreporter von Hamburg1 die entscheidenden Fragen.

Die HSV-Handballer haben dieses Wochenende Pause, umso größer ist die Vorfreude der Fans auf das Spitzenspiel gegen Rekordmeister Kiel. Gegen den THW (Mittwoch, 20.15 Uhr, Sport1 live) will der HSV auch die letzten Zweifler mundtot machen und beweisen, dass der neue Deutsche Meister aus Hamburg kommt. Die Mopo stimmt schon mal auf den „Knsiter-Knaller“ ein.

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