Kentikian boxt zum Universum-Abschied

Die Mannschaften von HSV und St. Pauli haben dieses Wochenende spielfrei. Deswegen stehen vor allem Boxen und Handball auf dem Programm.

Am heutigen Sonnabend (20.45 Uhr) steigt die dreifache Weltmeisterin Susi Kentikian (23) gegen die Mexikanerin Ana Arrazola in den Ring. Interessanter als die Gegnerin ist jedoch die Kulisse. Die Weltmeisterschaft wird dort ausgeboxt, wo Kentikian einst das Boxen lernte, im Universum-Gym an der Walddörferstraße in Wandsbek (Livestream). Frauenboxen ist also in Deutschland vorerst wieder auf Turnhallengröße zusammengeschrumpft, was unmittelbar mit den tiefen Fall von Universum zusammenhängt: Die Klitschkos haben dem Stall von Promoter Klaus-Peter Kohl längst ihre muskulösen Rücken zugedreht, das ZDF überträgt seit letztem Jahr nicht mehr – und zuletzt gaben auch Toptalent Jack Culcay und eben Susi Kentikian bekannt, den Stall zu verlassen. Beide kämpfen jetzt für den Magdeburger Boxstall SES. Christian Görtzen von Welt-Online beschreibt in einem lesenswerten Artikel den Zerfall des einstigen Boximperiums Universum.

Der HSV Handball empfängt am Sonntag um 15 Uhr die MT Melsungen. Die Nordhessen kommen als Tabellenvierzehnter in die o2 World. Ein besonderes Spiel wird es für HSV-Torhüter Per Sandström, der gegen seinen zukünftigen Verein antreten wird. Zur Spielzeit 2011/2012 wechselt der 30-jährige Schwede nach Melsungen. Auch für die anderen HSVer wird es keine leichte Aufgabe: Nach dem Achtelfinalrückspiel der Champions League gegen BM Valladolid müssen sie sich wieder auf den Bundesliga-Alltag konzentrieren, wie Welt-Online berichtet.

Nach der Vorstellung von Carl E. Jachow als Interimsboss des Hamburger SV ist in Stellingen zunächst Ruhe eingekehrt, was Dieter Matz zum Träumen veranlasst: „Jetzt müssten sich nur noch die sportlichen Erfolge wieder einstellen, und schon ist der HSV wieder ein ganz normaler Bundesliga-Verein“. Doch der Schein trügt: Viele HSVer fordern nach wie vor eine außerordentliche Mitgliederversammlung. Laut Mopo-Informationen sollen sie lediglich eine Informationsveranstalung am 22. Mai bekommen.

Lutz Wökener (Pommes braun-weiß) glaubt, dass der FC St. Pauli die Mannschaften aus Gladbach, Köln und Kaiserslautern hinter sich lassen muss, um die Liga zu halten. Sollte dies nicht gelingen drohe der Abgang einiger Leistungsträger: Asamoah, Kessler, Lehmann, Kruse und auch Trainer Stanislawski würden den Klub wohl verlassen. Wökener: „Ich finde er (Stani) muss gehen. Er ist ein guter Trainer, er hat besseres verdient als Abstiegskampf mit St. Pauli.“

Zuletzt noch eine Meldung vom Volleyball: Die niederländische Topspielerin Kim Staelens (29) wechselt im Oktober zum Hamburger Bundesligisten VT Aurubis. Ihren neuen Trainer kennt die schöne Blone schon: Es ist ihr Vater, Jean-Pierre Staelens. Mit dem Familienduo soll der Verein schon bald wieder international spielen. Das Abendblatt hat weitere Infos und Fotos.

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