Politik: „Olaf Auster“ und „Dr.“ KTG

Wer wird was? Das ist offenbar die alles entscheidende Frage in Hamburg. „Olaf Auster“ (SZ) macht es den Medien nicht leicht, entsprechend wild wird spekuliert. Immerhin: Die rote Flora soll bleiben. Bei CDU und Grünen gibt es währenddessen Nachwahlwehen und ehem. Dr. ehem. Verteidigungsminister ehem. MdB zu Guttenberg ist natürlich auch Thema an Alster und Elbe.

Ungwöhnlich verschlossen zeigt sich Olaf Scholz bei der Zusammenstellung seines Kabinetts. Die SZ honoriert das mit dem Titel „Olaf Auster“. Für das Abendblatt schreibt die Auster Scholz sogar Verfassungsgeschichte. Frank Horchs Name ist hingegen schon länger im Spiel. Der ehemalige Präses der Handelskammer will nach taz-Infos auch gleich Superminister werden. Das Alleinregieren mache es möglich. Einen für sie fragwürdigen Sozialminister hat die junge Welt ausgemacht, der Bergedorfer Bezirksamtsleiter soll laut Abendblatt Chef der Senatskanzlei werden.

Ein Herz scheint Olaf „Auster“ Scholz übrigens für die Rote Flora zu haben – oder zumindest keinen Bock auf Stress. Womöglich ist er aber auch gar nicht zuständig. Die Flora selbst will sowieso „unverträglich bleiben“.

Bei den zukünftigen Oppositionsparteien rangelt man sich nun durch die Nachwahlwehen. Alliterationsgerecht bei der CDU: „Weinberg und Wersich wollen“, aber nicht ohne Nebengeräusche vom Primarschulfeind Nr.1. Die Dauer von acht Jahren erscheint der taz für einen erfolgreichen Neuanfang realistisch. Bei den Grünen sorgt man sich hingegen um die zukünftige Allmacht der SPD, wo notwendig wolle man „sie stellen“.

Und was wäre der aktuelle politische Diskurs ohne einen leckeren Zitatsalat ums Desertieren und Dissertieren. Mittendrin: Der frisch zurückgetretene CDU-Chef Schira. Die Stadtteilreporter haben sich derweil bei den Jurastudenten umgehört, die Meinungen gehen offenbar auch dort auseinander.

Gestreikt und demonstriert wurde in Hamburg ebenfalls. Und auch ein Staatsgast aus Schweden war zu Besuch – er setzte sich gleich Mal für Atomstorm ein. Sein Jet parkte derweil in Fuhlsbüttel. Deutlich umweltfreundlicher bewegen sich hingegen zwei Hamburger fort: Sie starteten jüngst zu einer Weltreise – mit dem Fahrrad.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Politik

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s