HSV-Kader-Check: „Drobny und was dahinter?”

Die Gerüchteküche

Nachdem sich die Anzeichen zur Trennung von Frank Rost verdichteten, wurde immer wieder der Name Thomas Kraft von den Medien ins Spiel gebracht. Der beim FC Bayern umstrittene Torwart spielte eine Saison mit Hochs und Tiefs. Zuletzt wurde er wieder von Routinier Hans-Jörg Butt aus dem Bayern-Tor verdrängt. Sollten die Bayern zur nächsten Saison Manuel Neuer verpflichten, sind die Tage von Kraft gezählt. Die Wahrscheinlichkeit für einen Wechsel zum HSV ist aber dennoch gering. Sowohl Bastian Reinhardt als auch Präsident Carl Jarchow dementierten ein Interesse am Bayern-Keeper.

Dänische Medien brachten zuletzt auch Jonas Lössl in Spiel. Der 22-Jährige vom dänischen Erstligisten FC Midtjylland gilt als eines der größten Torwart-Talente Dänemarks. Der U21-Nationalspieler könnte allerdings auch nur einer der vielen Kandidaten aus Skandinavien sein, die im Zuge der Verpflichtung des Dänen Frank Arnesen als Sportdirektor in den Raum geworfen werden. Zumal ein junger Keeper von Lössls Format wohl nicht nur dem HSV aufgefallen ist. Eine gute Wahl für die Position hinter Drobny wäre er aber allemal. Und ebenso eine günstigere Alternative zu Thomas Kraft.

Das Fazit

Der HSV kann sich glücklich schätzen, dass die Torhüter-Position keine wirklich offene Baustelle ist. Die Verpflichtung von Spielern für alle anderen Mannschaftsteile sollte Priorität haben. Hinter Drobny, dem ich die Nummer 1 ohne weiteres zutraue, sollte ein junger deutscher Torhüter aufgebaut werden, der dem Tschechen von Saison zu Saison mehr Druck machen kann. Da ich die Möglichkeiten Mickels nicht einschätzen kann, wäre hier die Verpflichtung von Gladbachs Marc-André ter Stegen perfekt. Der erst 18-Jährige Keeper wurde von seinem Trainer Lucian Favre am 29. Spieltag, pünktlich zum Prestigeduell gegen den 1.FC Köln, ins Tor gestellt und konnte gleich überzeugen. Am vergangen Spieltag zeigte er dann gegen Tabellenführer Borussia Dortmund eine überragende Partie und sicherte seinem Team den 1:0-Sieg. Der deutsche U19-Nationalspieler wäre bei einem Abstieg der Mönchengladbacher wohl zu haben.

Daneben fände ich nur noch die erneute Eingliederung von Wolfgang Hesl plausibel. Der 25-Jährige könnte Drobny schon jetzt gehörig unter Druck setzen, sodass die von Trainern häufig geforderte Konkurrenzsituation entstünde. Besonders teuer wäre diese Lösung nicht und auch eine Eingewöhnungszeit bräuchte der seit Jahren beim HSV unter Vertrag stehende Hesl nicht.

1 Kommentar

Eingeordnet unter HSV-Blog, Sport

Eine Antwort zu HSV-Kader-Check: „Drobny und was dahinter?”

  1. Denke nich das ter Stegen sich in Hamburg auf die Bank setzt, wenn er sich in Gladbach als Nummer 1 in Liga 2 entwickeln kann. Welcher 18Jährige kann das schon? Ist wohl neben Leno aus Stuttgart, das kommende Torwarttalent Deutschlands und muss spielen.
    Hesl kommt nur wenn er einen fairen Zweikampf mit Drobny um die Nr. 1 bekommt. Gewinnt er den geht Drobny. Der setzt sich nicht nochmal auf die Bank bzw nicht ruhig. Dann bräuchten wir wieder 2 Ersatzleute. Fazit: Ich denke Drobny wird Nummer 1. Hesl geht woanders hin. Lössl oder ein anderes Talent kommt. Dann streiten sich Mickel und er um die 2. Auf Sicht kann dann einer davon Drobny ablösen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s